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		<title>Neuste Blogs</title>
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			<title>Warnung</title>
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			<description>Mir klingt die Warnung Jesu immer wieder ins Ohr: seid wachsam, der Herr wird wiederkommen wie ein Dieb in der Nacht, sorgt dass ihr nicht im Rausch s...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mir klingt die Warnung Jesu immer wieder ins Ohr: seid wachsam, der Herr wird wiederkommen wie ein Dieb in der Nacht, sorgt dass ihr nicht im Rausch sein werdet noch von Sorgen und &#196;ngsten abgelenkt.<br />Wieviele von Uns k&#246;nnen dies wirklich behaupten. Sind wir nicht tagt&#228;glich eher bedacht dass Alles richtig l&#228;uft im Leben, auf der Arbeit, zu Hause, dass das Konto stimmt und die Steuer nicht zu hoch sein wird? Wer von uns f&#228;ngt wirklich jeden Tag mit dem ersten Gedanken f&#252;r Gott und Jesus sein Heilswerk an? Sind wir ein Rad im Reich Gottes auf Erden oder im Reich des Kapitalismus? Oft beneide ich die M&#246;nche und Nonnen die ihren Tag schon sehr fr&#252;h mit einem Gebet beginnen: wie sch&#246;n w&#228;re die Welt wenn wir alle dies um des Frieden Willens t&#228;ten! Die Kriege die im arabischen Teil Europas und Afrikas gew&#252;tet haben und noch w&#252;ten und das heimliche Tun des Iran sind ein echtes Z&#252;ndpulver f&#252;r eine globale Katastrophe die st&#228;ndig den Weltfrieden bedroht. Maria aber hat uns schon lange die Geheimwaffe gegen dieses &#220;bel gegeben: den Rosenkranz.<br />Lasset uns versuchen jeden Tag im Bewusstsein der Pr&#228;senz Gottes zu beginnen und Maria zu helfen den Frieden zu besch&#252;tzen indem wir t&#228;glich den Barmherzigkeitsrosenkranz und den Psalter beten! So werden unsere Sorgen aufgenommen in das Tun und Wirken Jesu und Mariens zum gr&#246;ssten Heil der Welt. Ich lade euch ein  in Demut dar&#252;ber nachzudenken und das N&#246;tige zu &#228;ndern damit wir echte Kinder Gottes durchs Beten werden.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:48:53 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Burouted</dc:creator>
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			<title>Ein Jahr „Petition Pro Ecclesia“</title>
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			<description><![CDATA[Vor einem Jahr ging die Petition Pro Ecclesia online. Daran erinnerten die Initiatoren gestern mit einer <a href="http://petitionproecclesia.wordpress.com/presseerklarung/" target="_blank" rel="nofollow">Presseerkl&#228;rung</a>.<br /><br />Die Unterschriftenaktion, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor einem Jahr ging die Petition Pro Ecclesia online. Daran erinnerten die Initiatoren gestern mit einer <a href="http://petitionproecclesia.wordpress.com/presseerklarung/" target="_blank" rel="nofollow">Presseerkl&#228;rung</a>.<br /><br />Die Unterschriftenaktion, die in den Wochen nach der Ver&#246;ffentlichung der Petition stattfand, konnte l&#228;ngst erfolgreich abgeschlossen werden: 15.000 Katholiken unterzeichneten binnen zwei Monaten die Petition, die damit zu einem wichtigen Dokument der j&#252;ngeren deutschen Kirchengeschichte wurde.<br /><br />Die Aktion ist vorbei, die Anliegen der Petition Pro Ecclesia sind hingegen aktueller denn je, wurden ihre Initiatoren und Unterzeichner doch durch den Deutschlandbesuch Papst Benedikts XVI. im September 2011 in ihrer Haltung nachdr&#252;cklich best&#228;rkt. Denn in ihrer Ausrichtung auf das Wesentliche, auf den christlichen Glauben katholischer Pr&#228;gung, nahmen die in der Petition formulierten sieben Bitten an die Bisch&#246;fe die Kritik der Fixierung auf die &#228;u&#223;ere Struktur und die Problematisierung der vielf&#228;ltigen sozio-politischen Verpflechtungen gleichsam vorweg, die sich in Benedikts Forderung nach &#8222;Entweltlichung&#8220; der Kirche verdichten sollten.<br /><br />Die Petition Pro Ecclesia war eine angemessene Reaktion auf das Theologen-Memorandum &#8222;Kirche 2011 &#8211; ein notwendiger Aufbruch&#8220;, sie ist nach wie vor inhaltlich wegweisend und zielf&#252;hrend und wird auch in Zukunft eine Richtschnur f&#252;r echte Reformen der Katholischen Kirche in Deutschland bleiben. F&#252;r das im Oktober 2012 beginnende Jahr des Glaubens kann sie Klerikern und Laien wertvolle Impulse geben.<br /><br />Den Initiatoren der Petition Pro Ecclesia sei an dieser Stelle noch einmal ausdr&#252;cklich gedankt!<br /><br />Josef Bordat<br /><br />Erstver&#246;ffentlichung: <a href="http://jobo72.wordpress.com/2012/02/08/ein-jahr-%E2%80%9Epetition-pro-ecclesia/" target="_blank" rel="nofollow">Jobo72's Weblog</a>.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:09:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator>JosefBordat</dc:creator>
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			<title>4.  Das tragende Fundament</title>
			<link>http://kathspace.com/community/Rosario51/blog/4-8194-das-tragende-fundament/</link>
			<description><![CDATA[<b>4.&#8194; Das tragende Fundament</b><br /> <br /><br /><b>Wir alle wissen, dass das Wort Liebe sehr oft missverstanden wird. Wie viele verkehrte Formen von Liebe gibt es in unser</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>4.&#8194; Das tragende Fundament</b><br /> <br /><br /><b>Wir alle wissen, dass das Wort Liebe sehr oft missverstanden wird. Wie viele verkehrte Formen von Liebe gibt es in unserer Welt? Was Liebe wirklich bedeutet, k&#246;nnen wir eigentlich nur aus der Bibel herauslesen, vom Beispiel Jesu oder zum Beispiel im Text aus dem 1. Korintherbrief 13,1-14,1, dem Hohelied der Liebe des Apostels Paulus. Er beschreibt uns in diesem Text den Weg der Liebe und er meint, dass dies ein Weg sei, &#8222;der alles &#252;bersteigt&#8220;. W&#246;rtlich formuliert er: &#8222;Die Liebe ist langm&#252;tig, die Liebe ist g&#252;tig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bl&#228;ht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungeh&#246;rig, sucht nicht ihren Vorteil, l&#228;sst sich nicht zum Zorn reizen, tr&#228;gt das B&#246;se nicht nach. Sie freut sich nicht &#252;ber das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie ertr&#228;gt alles, glaubt alles, hofft alles, h&#228;lt allem stand. Die Liebe h&#246;rt niemals auf.<br />Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Denn St&#252;ckwerk ist unser Erkennen, St&#252;ckwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles St&#252;ckwerk. ... F&#252;r jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am gr&#246;&#223;ten unter ihnen ist die Liebe. Jagt der Liebe nach!&#8220; Dieser Text sagt uns eindeutig: Die Liebe ist das tragende Fundament unseres Lebens und sie ist das Ziel des Lebens, das einzige Ziel, das niemals aufh&#246;ren wird. Ohne Liebe sind wir nichts. Daf&#252;r ist auch die beste theologische Ausbildung kein Ersatz, auch nicht die fr&#246;mmsten Reden oder innigsten Gebete. Der Liebe allein sollen wir nachjagen, und zwar ein Leben lang. Das ist es auch, was uns der hl. Franz von Sales in all seinen Lehren vermitteln will. F&#252;r ihn ist die Liebe nicht nur Anfang und Ziel des christlichen Lebens, es ist auch der Weg zu diesem Ziel. &#8222;Die Liebe&#8220;, so sagt er, &#8222;ist eine wunderbare Tugend. Sie ist Mittel und Zweck in einem, Bewegung und Ziel, der Weg, der zu ihr selbst f&#252;hrt. Was muss man also tun, um zu lieben? Dazu bedarf es keiner anderen Kunstgriffe, als einfach zu lieben; so wie man Laute spielen lernt, indem man Laute spielt, und tanzen lernt, indem man tanzt.&#8220;<br /> </b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/Rosario51/blog/4-8194-das-tragende-fundament/</guid>
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 05:25:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Rosenkranzk&#246;nigin]]></dc:creator>
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			<title>Vernünftig Sprechen</title>
			<link>http://kathspace.com/community/waeltwait/blog/vern-252nftig-sprechen/</link>
			<description><![CDATA[Quelle KathNet           www.kath.net/detail.php) <br /><br /><br /><br /><i>Mother Angelica, die Gr&#252;nderin von EWTN, in ihrem Buch &#8222;Eine Nonne schreibt Fernsehgeschichte&#8220;: &#8222;Wen</i>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Quelle KathNet           www.kath.net/detail.php) <br /><br /><br /><br /><i>Mother Angelica, die Gr&#252;nderin von EWTN, in ihrem Buch &#8222;Eine Nonne schreibt Fernsehgeschichte&#8220;: &#8222;Wenn man Jesus in seinem Alltagsleben nahe ist, kann man Ihn auf eine sehr einfache Art erkl&#228;ren, weil man auf den lebendigen Jesus eingestimmt ist, auf das lebendige Evangelium&#8220;, erkl&#228;rte Angelica ihre Vorgehensweise. &#8222;Jesus sprach die Sprache des Volkes &#8211; die man verstehen konnte; auch die Kinder konnten sie verstehen. Wir in der Kirche sprechen allzu oft nur zu uns selbst !<br /></i><br /><u><i>Wie wahr, wie wahr !</i><br /></u><br />Den Eindruck habe ich auch sehr oft. Und noch einen Schlimmeren, den Eindruck n&#228;mlich dass Manches mit dem widerlichen Beiwerk des weltlichen Showgebarens versehen wird.<br /><br />Letzten Sonntag hat mir die hl. Messe seelisch richtig gut getan. Der Priester sprach normal, ohne Gebaren, ohne salbungsvolle Stimmverstellung. Wie er sprach so normal, so einfach als wenn er  mit einem guten Freund spricht, oder mit einem aus den Supermarkt &#252;bers Wetter, so einfach, klar und unverstellt; mir tat es richtig gut. <br />&#220;ber Religion kann man normal sprechen wie &#252;bers Wetter.  <br /> Da gibt es keine Geheimnisse. Wie viel Jahre habe ich auf eine solche Messe, auf solch eine Predigt gewartet. <br /><br />Es hat mir richtig gut getan. Dieser Priester sprach zu den Gl&#228;ubigen in dieser Kirche; er sprach zu seines Gleichen, aber er sprach nicht zu sich selbst.<br /><br /><b>Es hat mir richtig gut getan !!!<br /></b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/waeltwait/blog/vern-252nftig-sprechen/</guid>
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:27:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator>waeltwait</dc:creator>
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			<title>3.  Qualität der Liebe</title>
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			<description><![CDATA[<b>3.&#8194; Qualit&#228;t der Liebe</b><br /> <br /><br />Vor gut 400 Jahren, am 8. Dezember 1602, wurde Franz von Sales zum Bischof der Di&#246;zese Genf geweiht. Das, was er selbst von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>3.&#8194; Qualit&#228;t der Liebe</b><br /> <br /><br />Vor gut 400 Jahren, am 8. Dezember 1602, wurde Franz von Sales zum Bischof der Di&#246;zese Genf geweiht. Das, was er selbst von dieser Weihe berichtete, dokumentiert eindrucksvoll, die Qualit&#228;t der Liebe, die er leben wollte. Er schrieb: &#8222;Gott hat mich [bei meiner Bischofsweihe] mir selbst weggenommen, um mich f&#252;r sich zu nehmen und dann dem Volk zu schenken; das hei&#223;t er hat mich an diesem Tag verwandelt von einem, der f&#252;r sich lebt, zu einem, der f&#252;r die anderen da ist.&#8220; Mutter Teresa formulierte diese Verwandlung der Liebe, wie anfangs erw&#228;hnt, so: &#8222;Wer geliebt wird und Liebe erwidern kann, ist der gl&#252;cklichste Mensch auf der Welt.&#8220;<br />Franz von Sales war am Tag seiner Bischofsweihe sicher ein sehr gl&#252;cklicher Mensch. Er hat die Liebe Gottes erfahren und war bereit, diese zu erwidern und an die Menschen seiner Di&#246;zese und der ganzen Welt weiterzugeben.Was Franz von Sales f&#252;r sich pers&#246;nlich erkannte, versuchte er in seinen Lehren allen Menschen zu vermitteln: Jeder Christ, der Jesus nachfolgt, ist vor allem und zuallererst ein Liebender. Die alles entscheidende Frage f&#252;r den Christen bei all seinem Tun lautet demnach: Wen oder was liebe ich mit ganzem Herzen, ganzer Kraft und ganzer Seele? Das Fundament seines Redens und Handelns, seine Grundtugend, seine Grundf&#228;higkeit sollte die Liebe sein, wie es ja auch Jesus selbst auf die Frage formulierte, welches Gebot das wichtigste sei: &#8222;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen N&#228;chsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten h&#228;ngt das ganze Gesetz samt den Propheten&#8220; (Mt 22,37-40).]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/Rosario51/blog/3-8194-qualitat-der-liebe/</guid>
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 06:45:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Rosenkranzk&#246;nigin]]></dc:creator>
		</item>
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			<title>Zeit für Zahlen</title>
			<link>http://kathspace.com/community/JosefBordat/blog/zeit-f-252r-zahlen/</link>
			<description><![CDATA[<b>Fr&#252;hjahrszeit, Statistikzeit. Ich will da nicht nachstehen.<br /></b><br />Zun&#228;chst zur <a href="http://jobo72.wordpress.com/2012/02/07/kirchenaustritte-in-osterreich/" target="_blank" rel="nofollow">Lage der R&#246;misch-Katholischen Kirche in &#214;sterreich</a>. Die Zahl der Austritte aus...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Fr&#252;hjahrszeit, Statistikzeit. Ich will da nicht nachstehen.<br /></b><br />Zun&#228;chst zur <a href="http://jobo72.wordpress.com/2012/02/07/kirchenaustritte-in-osterreich/" target="_blank" rel="nofollow">Lage der R&#246;misch-Katholischen Kirche in &#214;sterreich</a>. Die Zahl der Austritte aus der Kirche in &#214;sterreich ist im Jahr 2011 im Vergleich zu 2010 zur&#252;ckgegangen. 2011 sind 58.603 Personen aus der Katholischen Kirche ausgetreten. Das bedeutet einen deutlichen R&#252;ckgang um knapp 32 Prozent gegen&#252;ber 2010, als 85.960 Personen der Kirche den R&#252;cken kehrten. Mehr dazu in <a href="http://jobo72.wordpress.com/2012/02/07/kirchenaustritte-in-osterreich/" target="_blank" rel="nofollow">Jobo72's Weblog</a>.<br /><br />Und dann noch <a href="http://jobo72.wordpress.com/2012/02/07/die-etwas-andere-kirchenstatistik/" target="_blank" rel="nofollow">die etwas andere Kirchenstatistik</a>, gewisserma&#223;en die Zahlen hinter den Zahlen.<br /><br />Josef Bordat]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/JosefBordat/blog/zeit-f-252r-zahlen/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 23:47:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator>JosefBordat</dc:creator>
		</item>
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			<title>Ein freudiges JA zu Gott und Seiner Kirche</title>
			<link>http://kathspace.com/community/peanutbecker/blog/ein-freudiges-ja-zu-gott-und-seiner-kirche/</link>
			<description><![CDATA[<i>Ein kath.net-Artikel:</i><br /><br /><b>Setzen wir den Nein-Sagern ein klares JA zum Glauben, JA zu Gott und SEINER Kirche entgegen. Und gehen wir mit Freude und Hoffn</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Ein kath.net-Artikel:</i><br /><br /><b>Setzen wir den Nein-Sagern ein klares JA zum Glauben, JA zu Gott und SEINER Kirche entgegen. Und gehen wir mit Freude und Hoffnung den Weg der Kirche, die das Sakrament des Heils f&#252;r die Menschen ist. Von Martin Leitner</b><br /><br /><img src="http://www.kath.net/newsimages/120px/35086.jpg" alt="" /><br /><br />Wimpassing (kath.net/Priesterforum.net)<br />Ich habe l&#228;nger &#252;berlegt, diesen Kommentar zu ver&#246;ffentlichen. Denn nur wieder auf irgendeinen Aufruf irgendeiner antir&#246;mischen, ja antikirchlichen Initiative zu reagieren, l&#228;sst den Eindruck aufkommen, die Kirche und ihre Glieder w&#252;rden wie in der Geschichte vom Hasen und vom Igel den Reformbestrebungen immer einen Schritt hinterher hasten.<br /><br />Und ausserdem sollte sich die Frage stellen, ob es wirklich sinnvoll ist, wieder auf irgendwelche Forderungen zu reagieren, die l&#228;ngst bekannt, in gewissen Abst&#228;nden neu aufgekocht und mit anderen "Mascherln" versehen, wiederkommen und die v&#246;llige Uneinsichtigkeit und Sturheit ihrer Protagonisten von Mal zu Mal st&#228;rker zu Tage bringen. Ob "Kirchenvolksbegehren", "Wir sind Kirche", "Pfarrer-Initiative", "Aufruf zum Ungehorsam" "Nein-Sager" - es ist und bleibt der "Kanon des Widerspruchs" von dem "ein gewisser Kardinal Ratzinger" bereits im Jahr 1989 gesprochen hat (als wir es noch nicht zu tr&#228;umen wagten, dass die Kirche ihn als begnadeten Papst Benedikt XVI. geschenkt bekommt!): Aufl&#246;sung des Z&#246;lbats, Frauenpriestertum, Aufhebung der kirchlichen Ehemoral, Aufhebung der Sexualmoral in bezug auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften.<br /><br />Immer dasselbe - immer ein bisschen anders verpackt. Aber letztlich immer verbunden mit einem Nein zur r&#246;misch-katholischen Kirche in ihrer konkreten Verfasstheit, mit einem Nein zum Hl. Vater, dem Stellvertreter Christi auf Erden. Anstatt - gerade in Zeiten, die so gerne als "Krise" gesehen werden - ein freudiges JA zu Gott und zu SEINER Kirche zu sprechen.<br /><br />Und dieses freudige JA m&#246;chte ich - sicher stellvertretend f&#252;r viele Priester, die tagt&#228;glich ihren wertvollen Dienst in den Pfarren tun - aussprechen.<br /><br />JA zu einer klaren Bereitschaft der Hingabe! Auch wenn einmal ein paar Kilometer mehr gefahren werden m&#252;ssen, um die Menschen zu erreichen. Auch wenn viele Wege n&#246;tig sind in einer nachgehenden Seelsorge, die viel Zeit braucht, aber noch mehr Segen bringt.<br /><br />JA zur priesterlichen - ehelosen - Lebensform! Die einfach ein klares, unumst&#246;&#223;liches Zeichen f&#252;r die Hingabe an Gott und seine Kirche ist, die gerade in Zeiten wie diesen den Priester frei h&#228;lt von famili&#228;ren Bindungen und Verpflichtungen und ihn so flexibel und offen f&#252;r seinen Dienst in der Kirche macht, den er mit der Freude dessen erf&#252;llen kann, der sich von Gott geliebt wei&#223;! JA aber auch zu einem neuen Blick auf die Priesterausbildung, dass die jungen M&#228;nner erkennen lernen, wie das ganze Leben in der Haltung der Hingabe gestaltet werden kann. (Jede "Firma" setzt in Krisenzeiten auf die Elite der "Spezialisten" und w&#252;rde nie auf die Idee kommen, die Anstellungsbedingungen "herunterzuschrauben"!)<br /><br />JA zur Lehre der Kirche, die immer klar - bis hin zum Dekret Ordinatio sacerdotalis - bezeugt hat, dass die Weihe zum Priester f&#252;r Frauen nicht m&#246;glich ist. Nicht, weil man diskriminieren will, sondern weil es offenbar so im Willen Gottes steht, vom Herrn so praktiziert und von der Kirche seit fr&#252;hester Zeit so ge&#252;bt wurde. Aber damit verbunden auch ein klares JA zu all jenen Frauen, die verstehen, welchen unersetzbaren Beitrag sie f&#252;r den Glauben und die Kirche leisten k&#246;nnen, in der Erziehung der Kinder, in den Pfarrgemeinden, deren soziales und gesellschaftliches Engagement und Leben ohne Frauen niemals m&#246;glich w&#228;re. JA zu einer neuen Haltung der Dankbarkeit all jenen gegen&#252;ber, ob M&#228;nner oder Frauen, die als Ehrenamtliche ihre Zeit und ihre Kraft f&#252;r das kirchliche, das pfarrliche Leben einsetzen - oftmals im Gegenwind einer s&#228;kularen Gesellschaft, die daf&#252;r kein Verst&#228;ndnis hat.<br /><br />JA zur kirchlichen Ehemoral. JA zu einer neuen Begleitung der Ehepaare, dass ihr Versprechen haltbar und tragf&#228;hig ist. JA zum Ideal der christlichen Familie, in der die Kinder mit ihrem Vater und ihrer Mutter ein Zuhause, eine Heimat in Freude und Geborgenheit finden k&#246;nnen und nicht hin- und hergerissen werden zwischen verschiedenen Familien-Teilen und Lebenswirklichkeiten, in denen sie je einzeln nicht Fu&#223; fassen k&#246;nnen. JA zugleich aber auch zu einer Begleitung all jener, deren Beziehung gescheitert und zerbrochen ist. JA zu einem neuen Blick auf eine bessere, tiefgreifendere Ehevorbereitung, um den Menschen klar und bewusst zu machen, was ihr Schritt als Lebensentscheidung bedeutet.<br /><br />JA zur kirchlichen Sexualmoral. JA auch zu so unmodern gewordenen Begriffen wie Keuschheit und Enthaltsamkeit. JA zu den klaren Aussagen des Weltkatechismus, der in bezug auf homosexuell veranlagte Menschen von der Berufung zur Keuschheit spricht. JA zugleich aber auch, in diesen Menschen ohne Unterschied Gottes unendlich geliebte Gesch&#246;pfe zu sehen, ihre menschliche W&#252;rde nicht zu verletzen und ihre F&#228;higkeiten und Talente zu sch&#228;tzen. JA zu einem neuen Blick auf den Menschen, der ihn nicht auf seine Triebe und Neigungen reduziert, sondern den ganzen Menschen mit Leib und Seele in den Blick nimmt. JA zu einem dem&#252;tigen Blick auf den Herrn, ja zum Mut, den Herrn auch zu fragen, wo der Weg des Einzelnen hinf&#252;hrt.<br /><br />Setzen wir den Nein-Sagern ein klares JA zum Glauben, JA zu Gott und SEINER Kirche entgegen. Und gehen wir mit Freude und Hoffnung den Weg der Kirche, die das Sakrament des Heils f&#252;r die Menschen ist.<br /><br /><i>Martin Leitner ist Pfarrer und Spiritual</i><br /><br />Quelle: http://www.kath.net/detail.php?id=35086]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/peanutbecker/blog/ein-freudiges-ja-zu-gott-und-seiner-kirche/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 20:18:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator>peanutbecker</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Maria voll der Gnaden</title>
			<link>http://kathspace.com/community/Burouted/blog/maria-voll-der-gnaden/</link>
			<description><![CDATA[Die letzte private Offenbarung Marias am 02 Februar in Medjugorje l&#228;sst eine Entt&#228;uschung, ein Bedauern der K&#246;nigin des Friedens versp&#252;ren. Sie wird m...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die letzte private Offenbarung Marias am 02 Februar in Medjugorje l&#228;sst eine Entt&#228;uschung, ein Bedauern der K&#246;nigin des Friedens versp&#252;ren. Sie wird mit ansehen m&#252;ssen wie wir Menschen mit den Gnaden die Gott uns unter anderen, vor allem aber durch Sie, heute in grossem Umfang zukommen l&#228;sst, umgehen.Viele von uns sind marianisch und haben schon Marienerscheinungsorte aufgesucht: auch wir m&#252;ssen uns die Frage jetzt mehr denn je stellen lassen: was hast du mit den Talenten die ich dir durch Maria in Fatima, in Medjugorje, in Lourdes massiv habe zufliessen lassen, angefangen. Hast du Mich intensiver verk&#252;ndet, hast du Meine Barmherzigkeit gepriesen vor allen Menschen, hast du dich zu Mir im Heiligsten Sakrament des Altares bekannt, hast du Meine Mutter und Mich verteidigt wenn mal wieder unsere Erscheinungorte diskreditiert wurden. Am 11 Februar ist der Gedenktag der ersten Erscheinung Mariens in Lourdes,wo sie kam ihre Mission auf Erden, die sie in 1830 in der Rue du Bac in Paris  mit dem Geschenk der Wundert&#228;tigen Medaille begann,dadurch  zu befestigen dass Sie auf das in 1854 verk&#252;ndete Dogma mit diesem Namen erschien: Unbefleckte Empf&#228;ngnis. Glauben wir rationnellen Menschen von heute noch an dieses Dogma. Lassen wir uns ber&#252;hren vom Kampf den Maria heute t&#228;glich gegen das B&#246;se f&#252;hrt um des Friedens willen? Ahnen wir &#252;berhaupt wie bedroht der Weltfrieden heute ist und wie m&#228;chtig das Wirken Mariens wohl sein muss um diesen Weltfrieden zu bewahren. Es fehlt uns genau daran was Maria auszeichnete und noch immer auszeichnet: an Demut. Ja auch wir die wir uns f&#252;r treue gute Christen halten, sind vom Hochmut angesteckt und lassen der Demut nicht gen&#252;gend Platz, und damit der Gnade und ihres &#220;berbringers: dem Heiligen Geist. Die marianische Epoche in der wir jetzt leben ist die grosse Zeit des Heiligen Geistes. Sp&#252;ren wir noch seinen Hauch in der Hektik der St&#228;dte und der Beschleunigung unseres Seins? Wann haben wir uns zuletzt in die Stille zur&#252;ckgezogen um zu beten, dort wo der Heilige Geist wirkt, dort wo auch oft Maria Gelegenheiten geschaffen hat durch ihre Erscheinungen um aufs Neue solch eine Erfahrung zu machen. Wollen wir Maria jetzt tr&#246;sten oder...]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/Burouted/blog/maria-voll-der-gnaden/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 19:03:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Burouted</dc:creator>
		</item>
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			<title>Eure Fragen interessieren uns!</title>
			<link>http://kathspace.com/community/Radio-Maria-CH/blog/eure-fragen-interessieren-uns/</link>
			<description><![CDATA[<b>Wir sammeln Fragen<br /></b><br />Am Donnerstagabend senden wir live die Seelsorgestunde mit Domherr Christoph Casetti.<br /><br />Unsere H&#246;rer haben dann die Gelegenheit Fragen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wir sammeln Fragen<br /></b><br />Am Donnerstagabend senden wir live die Seelsorgestunde mit Domherr Christoph Casetti.<br /><br />Unsere H&#246;rer haben dann die Gelegenheit Fragen in Bezug auf Glauben, Kirche, Liturgie und Seelsorge zu stellen.<br /><br />Zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr wird Domherr und Bischofsvikar Christoph Casetti Eure Fragen beantworten.<br /><br />Ruft uns unter der Telefonnummer 043 501 22 22 an, um live an der Sendung teilzunehmen. <br /><br />Ihr k&#246;nnt uns aber ebenso gerne Eure Frage (auch annonym) schriftlich stellen und zwar entweder unter Kontakt auf der Homepage http://radiomaria.ch/about-radio-maria/kontakt/ <br /><br /><b>oder direkt hier auf Kathspace</b>: http://kathspace.com/community/Radio-Maria-CH/ (Funktion "Nachricht senden" verwenden)!<br /><br /><br />Hier k&#246;nnen &#252;brigens unsere Podcasts geh&#246;rt werden:<br />http://podcast.radiomaria.ch/]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/Radio-Maria-CH/blog/eure-fragen-interessieren-uns/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 18:24:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Radio Maria Deutschschweiz</dc:creator>
		</item>
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			<title>Die Fastenbotschaft des Papstes</title>
			<link>http://kathspace.com/community/kathspace/blog/die-fastenbotschaft-des-papstes/</link>
			<description><![CDATA[<b>Die Fastenbotschaft des Papstes</b><br /><br /><i>&#8222;Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.&#8220; (Hebr 10,24)<br /></i><br /><br />Liebe Br&#252;der und Schwestern!<br />...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Fastenbotschaft des Papstes</b><br /><br /><i>&#8222;Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.&#8220; (Hebr 10,24)<br /></i><br /><br />Liebe Br&#252;der und Schwestern!<br /><br />Die Fastenzeit gibt uns wieder einmal die Gelegenheit, &#252;ber das Herz des christlichen Lebens nachzudenken: die N&#228;chstenliebe. In der Tat ist dies eine g&#252;nstige Zeit, um mit Hilfe von Gottes Wort und den Sakramenten unseren pers&#246;nlichen wie gemeinschaftlichen Glaubensweg zu erneuern. Es ist ein Weg, der vom Gebet und vom miteinander Teilen gepr&#228;gt ist, von Stille und Fasten, in der Erwartung, die &#246;sterliche Freude zu erleben.<br /><br />In diesem Jahr m&#246;chte ich einige &#220;berlegungen zu bedenken geben, die ihren Ausgang von einem kurzen Bibelwort aus dem Brief an die Hebr&#228;er nehmen: &#8222;Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen&#8220; (10,24). Das ist ein Satz aus einem Abschnitt, in dem der Verfasser dazu auffordert, auf Jesus Christus als den Hohenpriester zu vertrauen, der f&#252;r uns die Vergebung und den Zugang zu Gott erwirkt hat. Die Frucht der Aufnahme Christi ist ein Leben, das sich in Entsprechung zu den drei g&#246;ttlichen Tugenden entfaltet: Es geht darum, dass wir &#8222;mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens&#8220; zum Herrn hintreten (V. 22), dass wir &#8222;an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten&#8220; (V. 23), in dem st&#228;ndigen Bem&#252;hen, gemeinsam mit unseren Br&#252;dern und Schwestern &#8222;die Liebe und gute Taten&#8220; zu wirken (V. 24). Auch wird darauf hingewiesen, dass es f&#252;r die Unterst&#252;tzung dieses Lebens nach dem Evangelium wichtig ist, an den liturgischen Versammlungen und den Gebetstreffen der Gemeinde teilzunehmen, den Blick auf das eschatologische Ziel gerichtet: die volle Gemeinschaft in Gott (V. 25). Ich m&#246;chte auf Vers 24 n&#228;her eingehen; er vermittelt uns in wenigen Worten eine wertvolle und stets aktuelle Lehre in Hinblick auf drei Aspekte des christlichen Lebens: die Aufmerksamkeit gegen&#252;ber dem anderen, die Gegenseitigkeit und die pers&#246;nliche Heiligkeit.<br /><br /><b>1. &#8222;Lasst uns aufeinander achten&#8220;: die Verantwortung gegen&#252;ber den Br&#252;dern und Schwestern</b><br />Das erste Element ist die Aufforderung &#8222;achtzugeben&#8220;. Das an dieser Stelle verwendete griechische Zeitwort ist katanoein, was soviel bedeutet wie gut beobachten, aufmerksam sein, bewusst hinsehen, eines Umstandes gewahr werden. Wir begegnen ihm im Evangelium da, wo Jesus die J&#252;nger dazu auffordert, auf die V&#246;gel des Himmels zu &#8222;sehen&#8220;, die sich nicht abm&#252;hen und doch Gegenstand der f&#252;rsorglichen und zuvorkommenden g&#246;ttlichen Vorsehung sind (vgl. Lk 12,24), und wo er dazu ermahnt, den Balken im eigenen Auge zu &#8222;bemerken&#8220;, ehe man auf den Splitter im Auge des Bruders sieht (vgl. Lk 6,41).<br /><br />Wir finden dieses Wort auch an einer anderen Stelle des Briefes an die Hebr&#228;er, als Aufforderung, auf Jesus zu &#8222;schauen&#8220; (3,1), den Apostel und Hohenpriester, dem unser Bekenntnis gilt. Das Zeitwort, das unseren Aufruf einleitet, fordert also dazu auf, den Blick auf den anderen zu richten, in erster Linie auf Jesus, und aufeinander zu achten, sich nicht unbeteiligt, gleichg&#252;ltig gegen&#252;ber dem Schicksal unserer Br&#252;der und Schwestern zu zeigen. Statt dessen &#252;berwiegt h&#228;ufig die entgegen gesetzte Haltung: Gleichg&#252;ltigkeit und Interesselosigkeit, die ihren Ursprung im Egoismus haben, der sich den Anschein der Achtung der &#8222;Privatsph&#228;re&#8220; gibt. Auch heute ert&#246;nt nachdr&#252;cklich die Stimme des Herrn, der jeden von uns dazu aufruft, sich seines N&#228;chsten anzunehmen.<br /><br />Auch heute fordert Gott von uns, &#8222;H&#252;ter&#8220; unserer Br&#252;der und Schwestern zu sein (vgl. Gen 4,9), Beziehungen zu schaffen, die von gegenseitiger F&#252;rsorge gepr&#228;gt sind, von der Aufmerksamkeit f&#252;r das Wohl des anderen und f&#252;r dessen gesamtes Wohl. Das gro&#223;e Gebot der N&#228;chstenliebe verlangt und dr&#228;ngt dazu, sich der eigenen Verantwortung gegen&#252;ber dem bewusst zu sein, der wie ich Gesch&#246;pf und Kind Gottes ist: Die Tatsache, dass wir als Menschen und vielfach auch im Glauben Br&#252;der und Schwestern sind, muss dazu f&#252;hren, dass wir im Mitmenschen ein wahres Alter Ego erkennen, das vom Herrn unendlich geliebt wird. Pflegen wir diesen br&#252;derlichen Blick, so werden Solidarit&#228;t und Gerechtigkeit wie auch Barmherzigkeit und Mitgef&#252;hl ganz nat&#252;rlich aus unserem Herzen hervorstr&#246;men. Der Diener Gottes Papst Paul VI. sagte, die Welt leide heute vor allem an einem Mangel an Br&#252;derlichkeit: &#8222;Die Welt ist krank. Das &#220;bel liegt jedoch weniger darin, dass die Hilfsquellen versiegt sind oder dass einige wenige alles absch&#246;pfen. Es liegt im Fehlen der br&#252;derlichen Bande unter den Menschen und unter den V&#246;lkern&#8220; (Enzyklika Populorum Progressio [26. M&#228;rz 1967], Nr. 66).<br /><br />Das Achtgeben auf den anderen bedeutet, f&#252;r ihn oder sie in jeder Hinsicht das Gute zu w&#252;nschen: leiblich, moralisch und geistlich. Der zeitgen&#246;ssischen Kultur scheint der Sinn f&#252;r Gut und B&#246;se abhanden gekommen zu sein. Dabei muss mit Nachdruck daran erinnert werden, dass das Gute existiert und obsiegt, da Gott &#8222;gut ist und Gutes wirkt&#8220; (vgl. Ps 119,68). Das Gute ist das, was das Leben, die Br&#252;derlichkeit und die Gemeinschaft erweckt, sch&#252;tzt und f&#246;rdert. Verantwortung gegen&#252;ber dem anderen bedeutet also, dessen Wohl anzustreben und daf&#252;r zu wirken, in dem Wunsch, dass auch er sich der Logik des Guten &#246;ffnen m&#246;ge; sich um seine Br&#252;der und Schwestern zu k&#252;mmern bedeutet, die Augen f&#252;r ihre Bed&#252;rfnisse zu &#246;ffnen.<br /><br />Die Heilige Schrift warnt vor der Gefahr der Verh&#228;rtung des Herzens durch eine Art &#8222;geistliche Bet&#228;ubung&#8220;, die blind macht f&#252;r die Leiden anderer. Der Evangelist Lukas f&#252;hrt zwei Gleichnisse Jesu an, in denen zwei Beispiele f&#252;r diese Situation gegeben werden, die im Herzen des Menschen entstehen kann. Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter gehen der Priester und der Levit gleichg&#252;ltig weiter, vorbei an dem von R&#228;ubern ausgepl&#252;nderten und geschlagenen Mann (vgl. Lk 10,30-32), und in dem vom reichen Prasser bemerkt dieser an Besitz &#252;bers&#228;ttigte Mann nicht die Lage des armen Lazarus, der vor seiner T&#252;r den Hungertod stirbt (vgl. Lk 16,19ff).<br /><br />In beiden F&#228;llen haben wir es mit dem Gegenteil des &#8222;Achtgebens&#8220;, des liebevollen, mitf&#252;hlenden Blickes zu tun. Was aber verhindert diesen menschlichen und liebenden Blick auf die Br&#252;der und Schwestern? H&#228;ufig sind es materieller Reichtum und &#220;bers&#228;ttigung, aber auch der Vorrang, der pers&#246;nlichen Interessen und Sorgen gegen&#252;ber allem anderen gegeben wird. Niemals d&#252;rfen wir unf&#228;hig sein, &#8222;Mitleid zu empfinden&#8220; mit den Leidenden; niemals darf unser Herz von unseren Angelegenheiten und Problemen so in Anspruch genommen sein, dass es taub wird f&#252;r den Schrei des Armen. Statt dessen k&#246;nnen gerade die Demut des Herzens und die pers&#246;nliche Erfahrung des Leids ein inneres Erwachen f&#252;r Mitgef&#252;hl und Einf&#252;hlungsverm&#246;gen ausl&#246;sen: &#8222;Der Gerechte hat Verst&#228;ndnis f&#252;r den Rechtsstreit der Armen, der Frevler aber kennt kein Verst&#228;ndnis&#8220; (Spr 29,7). So wird die Seligkeit der &#8222;Trauernden&#8220; (Mt 5,4) verst&#228;ndlich, also jener, die es verm&#246;gen, aus sich selbst herauszugehen, um den Schmerz eines anderen mitzuempfinden. Die Begegnung mit dem anderen und das &#214;ffnen des Herzens f&#252;r seine Bed&#252;rfnisse k&#246;nnen heilbringend und seligmachend sein.<br /><br />Auf die Br&#252;der und Schwestern zu &#8222;achten&#8220; beinhaltet auch die Sorge um ihr geistliches Wohl. Und hier m&#246;chte ich an einen Aspekt des christlichen Lebens erinnern, von dem ich meine, dass er in Vergessenheit geraten ist: die br&#252;derliche Zurechtweisung im Hinblick auf das ewige Heil. Heutzutage ist man generell sehr empf&#228;nglich f&#252;r das Thema der F&#252;rsorge und der Wohlt&#228;tigkeit zugunsten des leiblichen und materiellen Wohls der Mitmenschen, die geistliche Verantwortung gegen&#252;ber den Br&#252;dern und Schwestern findet hingegen kaum Erw&#228;hnung. Anders war dies in der fr&#252;hen Kirche und ist es in den wirklich im Glauben gereiften Gemeinden, wo man sich nicht nur der leiblichen Gesundheit der Br&#252;der und Schwestern annimmt, sondern mit Blick auf ihre letzte Bestimmung auch des Wohls ihrer Seele. In der Heiligen Schrift lesen wir: &#8222;R&#252;ge den Weisen, dann liebt er dich. Unterrichte den Weisen, damit er noch weiser wird; belehre den Gerechten, damit er dazulernt&#8220; (Spr 9,8f). Christus selbst befiehlt, einen Bruder, der s&#252;ndigt, zurechtzuweisen (vgl. Mt 18,15). Das Zeitwort elenchein, das hier f&#252;r die br&#252;derliche Zurechtweisung verwendet wird, ist dasselbe, das die prophetische Sendung der &#246;ffentlichen Anklage bezeichnet, die Christen gegen&#252;ber einer dem B&#246;sen verfallenen Generation erf&#252;llen (vgl. Eph 5,11).<br /><br />In der kirchlichen Tradition z&#228;hlt &#8222;die S&#252;nder zurechtweisen&#8220; zu den geistlichen Werken der Barmherzigkeit. Es ist wichtig, sich wieder auf diese Dimension der christlichen N&#228;chstenliebe zu besinnen. Vor dem B&#246;sen darf man nicht schweigen. Ich denke hier an die Haltung jener Christen, die sich aus menschlichem Respekt oder einfach aus Bequemlichkeit lieber der vorherrschenden Mentalit&#228;t anpassen, als ihre Br&#252;der und Schwestern vor jenen Denk- und Handlungsweisen zu warnen, die der Wahrheit widersprechen und nicht dem Weg des Guten folgen. Die christliche Zurechtweisung hat ihren Beweggrund jedoch niemals in einem Geist der Verurteilung oder der gegenseitigen Beschuldigung; sie geschieht stets aus Liebe und Barmherzigkeit und entspringt einer aufrichtigen Sorge um das Wohl der Br&#252;der und Schwestern. Der Apostel Paulus sagt: &#8222;Wenn einer sich zu einer Verfehlung hinrei&#223;en l&#228;sst, meine Br&#252;der, so sollt ihr, die ihr vom Geist erf&#252;llt seid, ihn im Geist der Sanftmut wieder auf den rechten Weg bringen. Doch gib acht, dass du nicht selbst in Versuchung ger&#228;tst&#8220; (Gal 6,1). In unserer vom Individualismus durchdrungenen Welt ist es notwendig, die Bedeutung der br&#252;derlichen Zurechtweisung wiederzuentdecken, um gemeinsam den Weg zur Heiligkeit zu beschreiten. Selbst &#8222;der Gerechte f&#228;llt siebenmal&#8220; (Spr 24,16), hei&#223;t es in der Heiligen Schrift, und wir alle sind schwach und unvollkommen (vgl. 1<br />Joh 1,8). Es ist also ein gro&#223;er Dienst, anderen zu helfen und sich helfen zu lassen, zu aufrichtiger Selbsterkenntnis zu gelangen, um das eigene Leben zu bessern und rechtschaffener den Weg des Herrn zu verfolgen. Es bedarf immer eines liebenden und berichtigenden Blickes, der erkennt und anerkennt, der unterscheidet und vergibt (vgl. Lk 22,61), wie es Gott mit jedem von uns getan hat und tut.<br /><br /><b>2. &#8222;Einander&#8220;: das Geschenk der Gegenseitigkeit</b><br />Dieses &#8222;Beh&#252;ten&#8220; der anderen steht im Gegensatz zu einer Geisteshaltung, die, weil sie das Leben auf die rein weltliche Dimension beschr&#228;nkt, dieses nicht unter einem eschatologischen Gesichtspunkt betrachtet und im Namen der individuellen Freiheit jede beliebige moralische Entscheidung akzeptiert. Eine Gesellschaft wie die gegenw&#228;rtige kann taub werden, sowohl f&#252;r das k&#246;rperliche Leid als auch f&#252;r die geistlichen und moralischen Bed&#252;rfnisse des Lebens. Das darf unter Christen nicht geschehen! Der Apostel Paulus fordert dazu auf, nach dem zu streben, was &#8222;zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung beitr&#228;gt&#8220; (vgl. R&#246;m 14,19), um dem N&#228;chsten Gutes zu tun und ihn aufzubauen (vgl. R&#246;m 15,2), ohne den pers&#246;nlichen Nutzen zu suchen, sondern &#8222;den Nutzen aller, damit sie gerettet werden&#8220; (1 Kor 10,33). Dieses gegenseitige Zurechtweisen und Ermahnen, von Demut und N&#228;chstenliebe getragen, darf im Leben der christlichen Gemeinde nicht fehlen.<br /><br />Die mit Christus durch die Eucharistie vereinten J&#252;nger des Herrn leben in einer Gemeinschaft, die sie als Glieder eines einzigen Leibes aneinander bindet. Dies bedeutet, dass der andere zu mir geh&#246;rt; sein Leben, sein Heil betreffen mein Leben und mein Heil. Hier ber&#252;hren wir einen besonders tiefgreifenden Aspekt der Gemeinschaft: Unser Leben steht in einer wechselseitigen Beziehung zu dem der anderen, im Guten wie im B&#246;sen; sowohl die S&#252;nde als auch die Liebeswerke haben auch eine gesellschaftliche Dimension. In der Kirche, dem mystischen Leib Christi, nimmt diese Wechselseitigkeit Gestalt an: Die Gemeinde tut unaufh&#246;rlich Bu&#223;e und bittet f&#252;r die S&#252;nden ihrer Mitglieder um Vergebung; doch sie freut sich auch immer von neuem und jubelt &#252;ber die Zeugnisse der Tugend und der Liebe, die sich in ihr entfalten. M&#246;gen &#8222;alle Glieder eintr&#228;chtig f&#252;reinander sorgen&#8220; (1 Kor 12,25), ermahnt der heilige Paulus, da wir ein einziger Leib sind. Die Liebe zu unseren Br&#252;dern und Schwestern, die auch im Almosengeben &#8211; eine neben dem Gebet und dem Fasten charakteristische &#220;bung der Fastenzeit &#8211; ihren Ausdruck findet, gr&#252;ndet in dieser gemeinsamen Zugeh&#246;rigkeit. Auch in der konkreten Sorge f&#252;r die &#196;rmsten kann jeder Christ seine Teilhabe an dem einen Leib, der Kirche, ausdr&#252;cken. Aufeinander achten bedeutet auch, das Gute zu erkennen, das der Herr in den anderen wirkt, und gemeinsam mit ihnen f&#252;r die Wunder der Gnade zu danken, die Gott in seiner G&#252;te und Allmacht unentwegt an seinen Kindern vollbringt. Erkennt ein Christ das Wirken des Heiligen Geistes im Mitmenschen, so kann er nicht umhin, Freude dar&#252;ber zu empfinden und den himmlischen Vater daf&#252;r zu preisen (vgl. Mt 5,16).<br /><br /><br /><b>3. &#8222;Uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen&#8220;: gemeinsam den Weg der Heiligkeit beschreiten</b><br />Dieser Satz aus dem Brief an die Hebr&#228;er (10,24) dr&#228;ngt uns dazu, uns Gedanken &#252;ber den universalen Ruf zur Heiligkeit zu machen, &#252;ber ein best&#228;ndiges Voranschreiten im geistlichen Leben; er ermahnt uns, nach den h&#246;heren Gnadengaben zu streben und nach einer immer gr&#246;&#223;eren und fruchtbareren Liebe (vgl. 1 Kor 12,31-13,13). Das aufeinander Achten soll auch bewirken, dass wir uns gegenseitig zu immer gr&#246;&#223;erer wirklicher Liebe anspornen &#8211; &#8222;wie das Licht am Morgen; es wird immer heller bis zum vollen Tag&#8220; (Spr 4,18) &#8211;, in der Erwartung, jenen Tag, an dem die Sonne nicht untergehen wird, in Gott zu leben. Die uns geschenkte Lebenszeit gibt uns die kostbare Gelegenheit, die guten Werke zu entdecken und zu vollbringen, beseelt von der Liebe zu Gott. So w&#228;chst und entfaltet sich die Kirche selbst, um zur vollendeten Gestalt Christi zu gelangen (vgl. Eph 4,13). Auf der Linie dieser dynamischen Perspektive eines Wachstums liegt auch unsere Aufforderung, uns gegenseitig anzuspornen, um zur F&#252;lle der Liebe und der guten Taten zu gelangen.<br /><br />Leider ist da stets die Versuchung der Lauheit, die Versuchung, den Geist zu ersticken und sich zu weigern, &#8222;mit den Talenten zu wirtschaften&#8220;, die uns zu unserem Wohl und dem der anderen geschenkt sind (vgl. Mt 25,25ff). Wir alle wurden mit reichen geistigen oder materiellen Gaben ausgestattet, die f&#252;r die Erf&#252;llung des g&#246;ttlichen Plans, f&#252;r das Wohl der Kirche und f&#252;r das pers&#246;nliche Heil n&#252;tzlich sind (vgl. Lk 12,21b; 1 Tim 6,18). Die geistlichen Lehrer erinnern daran, dass zur&#252;ckf&#228;llt, wer im Glaubensleben keine Fortschritte macht. Liebe Br&#252;der und Schwestern, lasst uns der immer aktuellen Aufforderung nachkommen, nach dem &#8222;hohen Ma&#223;stab des christlichen Lebens&#8220; zu streben (Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Novo millennio ineunte [6. Januar 2001], Nr. 31). Wenn die Kirche in ihrer Weisheit die Seligkeit und die Heiligkeit einiger vorbildlicher Christen anerkennt und verk&#252;ndet, m&#246;chte sie dadurch auch den Wunsch wecken, deren Tugenden nachzuahmen. Der heilige Paulus ermahnt uns: &#8222;&#220;bertrefft euch in gegenseitiger Achtung!&#8220; (R&#246;m 12,10).<br /><br />Angesichts einer Welt, die von den Christen ein erneuertes Zeugnis der Liebe und der Treue zum Herrn fordert, m&#246;gen alle sp&#252;ren, dass sie sich dringend bem&#252;hen m&#252;ssen, einander in der Liebe, im Dienst und in den guten Werken zu &#252;bertreffen (vgl. Hebr 6,10). Besonderen Nachdruck erh&#228;lt dieser Aufruf in der heiligen Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest. Mit den besten W&#252;nschen f&#252;r eine heilige und fruchtbringende Fastenzeit vertraue ich euch der F&#252;rbitte der seligen Jungfrau Maria an und erteile allen den Apostolischen Segen.<br /><br />(rv 07.02.2012 ord)]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/kathspace/blog/die-fastenbotschaft-des-papstes/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 18:16:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator>kathspace</dc:creator>
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			<title>Die GERECHTEN</title>
			<link>http://kathspace.com/community/waeltwait/blog/die-gerechten/</link>
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			<content:encoded><![CDATA[Im Himmel ist mehr Freude &#252;ber einen S&#252;nder, der Bu&#223;e tut, als &#252;ber 99 Gerechte, die der Bu&#223;e nicht bed&#252;rfen.<br /><br />Christus sagt diesen Satz um den S&#252;ndern Mut zu machen, umzukehren und die verzeihende Liebe Gottes anzunehmen.<br /><br />Die Wirklichkeit zeigt uns, dass es keinen gerechten Menschen gibt, au&#223;er Christus (so glauben wir) keinen gerechten Menschen gab und auch nie geben wird.<br /><br />Wer sind denn die Gerechten des AT ? Sind es Gerechte ? Sind es Selbstgerechte ? Menschen die keineswegs gerecht sind, sich aber f&#252;r gerecht halten.?<br /><br />Um dieses beurteilen zu k&#246;nnen muss man f&#252;r die Zeit der Recherche so tun als w&#228;re man Atheist. Der &#252;berzeugte Atheist hast keine Angst vor den H&#246;llenstrafen, denn er glaubt nicht daran. Der &#252;berzeugte Atheist will Gott nicht gefallen, denn es gibt Gott nicht f&#252;r ihn.<br />Diesbez&#252;glich von Schuld, H&#246;llenstrafen, Beleidigung Gottes ect ist der  &#252;berzeugte Atheist freier als ein Gottgl&#228;ubiger, denn Angst macht blind (genau so wie die Liebe).<br />Wenn also ein nicht durch Angst blind gemachter, aber ehrlicher Mensch &#252;ber Gerechtigkeit nachdenkt, dann wird er erkennen, ja erkennen m&#252;ssen, dass weder er, noch ein anderer Mensch gerecht ist und auch nicht gerecht sein kann.<br />Er kann ganz ruhig und v&#246;llig frei von jeder Angst vor einem gerechten Gott, der Ungerechtigkeit bestraft, &#252;ber das Problem der Gerechtigkeit nachdenken. Er hat einen Vorteil.<br />Gerechtigkeit unabh&#228;ngig vom Menschen gibt es nicht. Es gibt keine allgemeine, f&#252;r Alle und f&#252;r Alles geltende Gerechtigkeit. Eine sozusagen s&#228;chliche Gerechtigkeit; eine vom Menschen v&#246;llig unabh&#228;ngige Gerechtigkeit, eine menschliche, justiziare  Gerechtigkeit.<br /><br />Um seinem N&#228;chsten gegen&#252;ber gerecht zu sein, bed&#252;rfe es der Kunst, man selbst zu sein und gleichzeitig der N&#228;chste, der Andere zu sein. Und das immerdar, denn Menschen ver&#228;ndern sich fortw&#228;hrend.<br />Dies ist einem Menschen unm&#246;glich zu tun, also kann ein Mensch unm&#246;glich gerecht sein.<br /><br />Gerecht sein kann nur Gott. Er kann es, weil ER den Menschen geschaffen hat und deswegen wei&#223; wie der Mensch ist. Menschen k&#246;nnen das nicht wissen.<br />Weiterhin kennt Gott die Vergangenheit jedes einzelnen Menschen, seine Herkunft, seine Ererbung, seine Beeinflussung durch Menschen. ER  kennt die Gef&#252;hle des Menschen, die Gedanken des Menschen. Er kennt die Sehns&#252;chte des Menschen. .Ein Mensch wei&#223; das alles nicht. ER kennt die Seele eines Menschen, ob er b&#246;swillig ist oder gutwillig; und warum.<br />Gott kennt auch die nur Andersartigkeit des Menschen.<br /><br />Und das Entscheidende kennt Gott. Ob ein Mensch sich in Gottes Liebe fallen lassen w&#252;rde oder ob der die Liebe Gottes ablehnen w&#252;rde und frei sein will von Gott. So wie Satan.<br /><br />Und das ist da alles Entscheidende Kriterium<br /><br /><br />Aber,da gibt es ein entscheidendes Kriterium, es ist die Liebe.<br /><br />Auch Atheisten k&#246;nnen lieben. Aber sie k&#246;nnen nur privat lieben, nicht weil der Andere ein Teil der Sch&#246;pfung Gottes ist; ein Teil Gottes.<br /><br />Das kann er nicht. Er kann nicht seinen Feind lieben, weil Gott ihn, den Gl&#228;ubigen liebt und weil Gott seinen Feind liebt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:18:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator>waeltwait</dc:creator>
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			<title>Die heilige Person</title>
			<link>http://kathspace.com/community/JosefBordat/blog/die-heilige-person/</link>
			<description><![CDATA[Hans Joas dient in seinem Buch &#8222;Die Sakralit&#228;t der Person&#8220; der Menschenrechtsidee &#8211; mit einer gelungenen Dekonstruktion des verh&#228;rteten Diskurses um i...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hans Joas dient in seinem Buch &#8222;Die Sakralit&#228;t der Person&#8220; der Menschenrechtsidee &#8211; mit einer gelungenen Dekonstruktion des verh&#228;rteten Diskurses um ihre Herkunft.<br /><br />Joas&#8217; Ansatz ist methodisch wie inhaltlich interessant. Methodisch m&#246;chte er durch &#8222;historisch orientierte Soziologie&#8220; die &#8222;Kluft zwischen Philosophie und Geschichte&#8220; &#252;berwinden, um damit eine &#8222;Genealogie der Menschenrechte&#8220; zu entwerfen, die den Topos auf eine weltanschaulich &#252;bergreifende und damit weitgehend geteilte Grundlage stellt: die &#8222;Sakralit&#228;t der Person&#8220;. Das w&#228;re der inhaltliche Aspekt der Arbeit. Doch gerade die Methode, die zu dieser Einsicht f&#252;hrt, die erkennen l&#228;sst, dass die menschliche Person heilig ist, also die &#8222;Verkn&#252;pfung von Begr&#252;ndungsargumenten und historischer Reflexion&#8220; macht den eigentlichen Innovationswert der Arbeit aus. Disziplin&#228;re Grenzen sorgen oft genug daf&#252;r, Theorie und Praxis getrennt zu behandeln. Das sorgt f&#252;r Sprachnot bei der Begr&#252;ndung von Ideen, aber auch bei der Erkl&#228;rung von realen Entwicklungsschritten im Kontext der Menschenrechte. Dieser Sprachnot will Joas abhelfen.<br /><br />Zur <a href="http://jobo72.wordpress.com/2012/02/07/die-heilige-person/" target="_blank" rel="nofollow">Rezension</a>.<br /><br />Josef Bordat]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/JosefBordat/blog/die-heilige-person/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:57:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator>JosefBordat</dc:creator>
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			<title>2.  Lehrer der Liebe</title>
			<link>http://kathspace.com/community/Rosario51/blog/2-8194-lehrer-der-liebe/</link>
			<description><![CDATA[<b>2.&#8194; Lehrer der Liebe</b><br /> <br /><br /><b>1877 wurde ein ganz gro&#223;er Heiliger unserer Kirchengeschichte zum Kirchenlehrer ernannt: Franz von Sales (1567-1622), Bischof </b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>2.&#8194; Lehrer der Liebe</b><br /> <br /><br /><b>1877 wurde ein ganz gro&#223;er Heiliger unserer Kirchengeschichte zum Kirchenlehrer ernannt: Franz von Sales (1567-1622), Bischof von Genf und Gr&#252;nder der Schwestern der Heimsuchung Mariens.<br />Den &#8222;Titel&#8220;, den er bei dieser Ernennung zugesprochen bekam, war &#8222;Doctor amoris&#8220; &#8211; &#8222;Lehrer der Liebe&#8220;. Der Grund daf&#252;r ist einfach. Wollte man n&#228;mlich in aller K&#252;rze beschreiben, was Leben, Lehre und Werk des hl. Franz von Sales ausmacht, dann br&#228;uchte man als Antwort nur dieses eine Wort zu sagen: Liebe. Die Liebe bestimmte all sein Denken, Reden und Handeln. Seine beiden Hauptwerke - die Philothea und der Theotimus -, seine Briefe, Predigten und sonstigen Schriften haben letztlich nichts anderes als die Liebe zum Thema. Die Liebe als Gottes-, N&#228;chsten- und Selbstliebe hatte f&#252;r ihn in allem den Vorrang und die tragende Bedeutung. Daher konnte er auch schreiben: &#8222;F&#252;r die Liebe gibt es keine Grenze und kein Ma&#223;. Welch ein Gl&#252;ck, lieben zu d&#252;rfen, ohne ein &#220;berma&#223; zu f&#252;rchten.&#8220;<br />Franz von Sales war davon &#252;berzeugt, dass alles, was aus Liebe geschieht, von Gott stammt, weil Gott selbst die Liebe ist. Alles, was aus Liebe geschieht, ist daher auch gut. Gott ist Liebe, die Liebe ist Gott. Dies war die grundlegende Gleichung seines Lebens.<br /> </b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/Rosario51/blog/2-8194-lehrer-der-liebe/</guid>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 06:29:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Rosenkranzk&#246;nigin]]></dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>K-TV: Live-Übertragung am 08.02.12 und Programm-Highlight der Woche</title>
			<link>http://kathspace.com/community/peanutbecker/blog/k-tv-live-220bertragung-am-08-02-12-und-programm-highlight-der-woche/</link>
			<description><![CDATA[<img src="http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/373488_220746807998267_967693877_n.jpg" alt="" /><br /><br /><b>Am Mittwoch, den 08.02.12 &#252;bertr&#228;gt K-TV live ab 13.30 die Krankenmesse mit eucharistischem Segen aus der Gebetsst&#228;tte Wigratzbad</b><br /><br /><b>Programm-Highlight in</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/373488_220746807998267_967693877_n.jpg" alt="" /><br /><br /><b>Am Mittwoch, den 08.02.12 &#252;bertr&#228;gt K-TV live ab 13.30 die Krankenmesse mit eucharistischem Segen aus der Gebetsst&#228;tte Wigratzbad</b><br /><br /><b>Programm-Highlight in dieser Woche bei K-TV:<br />Spuren im Schnee (Teil 1); Spielfilm</b><br /><br /><i>Liebe und Vergebung k&#246;nnen den Hass besiegen. Schuld ist vergebbar! Aber bis dahin ist es ein langer Weg! Spielfilm mit Julian Battersby, Paul Dean, Christoph Berdoz</i><br /><br /><img src="http://www3.k-tv.org/images/default-album/programm-higlight_spuren_im.png" alt="" /><br /><br /><u>Sendezeiten:</u> Di 07. Februar 2012 - 18.00 Uhr, Mi 08. Februar 2012 - 09.00 Uhr / Do 09. Februar 2012 - 22.30 Uhr, Fr. 10. Februar 2012 - 17.00 Uhr]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/peanutbecker/blog/k-tv-live-220bertragung-am-08-02-12-und-programm-highlight-der-woche/</guid>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:13:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator>peanutbecker</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Erklärung des heiligen Meßopfers - P.MARTIN VON COCHEM</title>
			<link>http://kathspace.com/community/love_shalom/blog/erklarung-des-heiligen-me-223opfers-p-martin-von-cochem/</link>
			<description><![CDATA[P. MARTIN VON COCHEM<br /><br /><u><b>Erkl&#228;rung des heiligen Messopfers</b></u><br /><br />NEBST EINEM GEBETSANHANG  <br />                                                 zumeist aus seinen and...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[P. MARTIN VON COCHEM<br /><br /><u><b>Erkl&#228;rung des heiligen Messopfers</b></u><br /><br />NEBST EINEM GEBETSANHANG  <br />                                                 zumeist aus seinen anderen Erbauungsschriften<br /><br />Die kirchliche Druckerlaubnis wird erteilt Limburg an der Lahn, den 10. Juni 1953 &#8211;   <br />Merkel, Generalvikar.<br /><br /><u><b>3. Siebenundsiebzig Gnaden, die aus dem and&#228;chtigen Messeh&#246;ren entspringen.</b></u><br /><br />1.		 Wegen deines Heiles schickt Gott Vater seinen lieben Sohn vom Himmel herab<br /><br />2.		 Zu deinem Heil verwandelt der HI. Geist Brot und Wein in den wahren Leib und das wahre Blut Christi.<br /><br />3.		 Um deinetwillen kommt der Sohn GOTTES vom Himmel herab und verbirgt sich in der hl. Hostie.<br /><br />4.		 Ja, er erniedrigt sich so sehr, dass ER auch in dem allerkleinsten Teilchen der hl. Hostie zugegen ist.<br /><br />5.		 Wegen deines Heiles erneuert ER das gnadenreiche Geheimnis seiner Menschwerdung.<br /><br />6.		 Zu deinem Heile wird ER in jeder hl. Messe wiederum geistigerweise geboren.<br /><br />7.		 Zu deinem Besten verrichtet ER auf dem Altare die Andachten, welche ER auf Erden vollbracht hat.<br /><br />8.		 Zu deinem Heile erneuert ER sein bitteres Leiden, auf dass ER dich dessen teilhaftig mache.<br /><br />9.		 Zu deinem Heile stirbt ER wiederum geistigerweise und gibt sein edles Leben f&#252;r dich dar.<br /><br />10.		Zu deinem Heile vergie&#223;t ER geistiger weise sein hl. Blut und opfert es dem himmlischen Vater f&#252;r dich auf.<br /><br />11.		Mit diesem hl. Blute besprengt ER deine Seele und reinigt sie von ihren schlimmen Makeln.<br /><br />12.		F&#252;r dich opfert sich Christus zum wahren Brandopfer und gibt der Gottheit so gro&#223;e Ehre, wie ihrer W&#252;rde zukommt.<br /><br />13.		Wenn du diese Ehre Gott aufopferst, so erstattest du ihm die Ehre, welche du ihm zu geben unterlassen hast.<br /><br />14.		F&#252;r dich opfert ER sich zum Lobopfer und erstattet, was du am Lobe GOTTES vers&#228;umt hast.<br /><br />15.		Wenn du dieses Lob Christi GOTT aufopferst, so gibst du ihm ein h&#246;heres Lob, als selbst die Engel ihm geben.<br /><br />16.		F&#252;r dich opfert sich Christus zum vollkommensten Dankopfer und erstattet, was du im Danksagen vers&#228;umt hast.<br /><br />17.		Wenn du diesen Dank Christi Gott aufopferst, so vergiltst du ihm reichlich alle Wohltaten, welche ER dir gezeigt hat.<br /><br />18.		F&#252;r dich opfert sich Christus zum m&#228;chtigsten Vers&#246;hnungsopfer und macht dir den erz&#252;rnten GOTT wiederum zum Freunde.<br /><br />19.		ER verzeiht dir auch alle deine l&#228;sslichen S&#252;nden, welche du zu meiden gesinnt bist.<br /><br />20.		ER ersetzt auch viele von deinen Vers&#228;umnissen, welche du durch Unterlassung des Guten begangen hast.<br /><br />21.		ER verbessert viele von deinen Nachl&#228;ssigkeiten, welche du in Verrichtung des Guten dir hast zu Schulden kommen lassen.<br /><br />22.		ER verzeiht dir auch deine unbewussten und vergessenen S&#252;nden, welche du niemals gebeichtet hast.<br /><br />23.		ER opfert sich zum Opfer der Genugtuung und zahlt einen Teil deiner Schulden oder Strafen.<br /><br />24.		Durch eine jede hl. Messe b&#252;ssest du mehr Strafen ab als durch ein anderes schweres Bu&#223;werk,<br /><br />25.		weil Christus dir einen Teil seiner Verdienste schenkt, welche du GOTT dem Vater f&#252;r deine Sunden aufopfern kannst.<br /><br />26.		Christus opfert sich f&#252;r dich zum kr&#228;ftigsten Blutopfer und bittet f&#252;r dich so herzlich, als ER am Kreuz f&#252;r seine Feinde gebetet hat.<br /><br />27.		Sein hl. Blut schreit f&#252;r dich mit so vielen Worten, wie Blutstr&#246;pflein aus seinem Leibe geflossen sind.<br /><br />28.		Seine hl. Wunden schreien f&#252;r dich mit so vielen Stimmen, wie ihrer an seinem Leibe gewesen sind.<br /><br />29.		Wegen dieses kr&#228;ftigen Bittopfers erwirbst du das Erbetene weit eher als au&#223;er der hl. Messe.<br /><br />30.		Das Gebet, welches du bei der hl. Messe verrichtest, ist viel besser als das, welches du au&#223;er der hl. Messe sprichst. Denn<br /><br />31.		Christus vereinigt es mit seinen Gebeten und opfert es seinem himmlischen Vater auf.<br /><br />32.		Deine N&#246;te und Gefahren tr&#228;gt ER ihm treulich vor und l&#228;sst sich dein Heil ganz angelegen sein.<br /><br />33.		Alle gegenw&#228;rtigen Engel bitten auch f&#252;r dich und opfern dem h&#246;chsten GOTT dein armseliges Gebet auf.<br /><br />34.		Der Priester liest in deiner Gegenwart die hl. Messe, durch deren Kraft der b&#246;se Feind von dir abgehalten wird.<br /><br />35.		Der Priester liest seine Messe auch f&#252;r dich und opfert sie GOTT auf zu deinem gr&#246;&#223;eren Heile.<br /><br />36.		Wenn du bei der hl. Messe bist, so bist du geistigerweise ein Priester, und Christus verleiht dir die Gewalt, die hl. Messe aufzuopfern, sowohl f&#252;r dich, als auch f&#252;r andere.<br /><br />37.		Wenn du die hl. Messe aufopferst, so verehrst du der hl. <br />Dreifaltigkeit die allerangenehmste Gabe.<br /><br />38.		Du opferst ihr eine gar teure Gabe, die mehr wert ist, als Himmel und Erde wert sind.<br /><br />39.		Du opferst ihr eine so kostbare Gabe, welche ebensoviel wert ist wie Gott selber.<br /><br />40.		Durch diese Aufopferung erweisest du GOTT eine so hohe Ehre, als GOTT verehrt zu werden verdient.<br /><br />41.		Durch diese Aufopferung erfreuest du die allerheiligste Dreifaltigkeit auf unendliche Weise.<br /><br />42.		Diese so edle Gabe opferst du als deine eigene Gabe, weil sie dir von Christus selbst geschenkt wird.<br /><br />43.		Wenn du die hl. Messe recht h&#246;rst, so verrichtest du ein Werk des h&#246;chsten Gottesdienstes.<br /><br />44.		Durch das Messeh&#246;ren erweisest du der Menschheit Christi den h&#246;chsten Dienst und Gefallen.<br /><br />45.		Dadurch verehrst du das Leiden Christi auf beste Weise und machst dich der Fr&#252;chte desselben teilhaftig.<br /><br />46.		Du kannst auch dadurch die Mutter GOTTES auf die beste Weise verehren und erfreuen.<br /><br />47.		Alle Engel und Heiligen kannst du mit dem Messeh&#246;ren mehr verehren als durch das Sprechen vieler Gebete.<br /><br />48.		Durch das and&#228;chtige Messeh&#246;ren kannst du an deiner Seele reicher werden als durch irgendein Ding dieser Welt. <br /><br />49. Denn dadurch verrichtest du eines von den allerbesten guten Werken.<br /><br />50.		Du verrichtest eine hohe &#220;bung des wahren Glaubens und verdienst dadurch eine hohen Lohn.<br /><br />51.		Wenn du dich vor der hl. Hostie und dem hl. Kelch niederbeugst, so verrichtest du ein vortreffliches Werk der Anbetung.<br /><br />52.		Sooft du die hl. Hostie and&#228;chtig anschaust, sooft verdienst du besonderen Lohn im Himmel.<br /><br />53.		Sooft du dem&#252;tig an deine Brust schl&#228;gst, sooft erlangst <br />du Verzeihung einiger S&#252;nden.<br /><br />54.		Wenn du im Stande der Tods&#252;nde die hl. Messe h&#246;rst, so bietet dir Gott die Gnade der Bekehrung an.<br /><br />55.		Wenn du im Stande der Gnade die hl. Messe h&#246;rst, so vermehrt dir Gott wunderbar seine g&#246;ttliche Gnade.<br /><br />56.		Bei der hl. Messe wirst du mit dem Leibe und Blute Christi geistigerweise gespeist und getr&#228;nkt.<br /><br />57.		Du wird gew&#252;rdigt, Christum mit deinen Augen anzuschauen und von IHM angeschaut zu werden.<br /><br />58.		Du empf&#228;ngst auch den priesterlichen Segen, und Christus bekr&#228;ftigt denselben im Himmel.<br /><br />59.		Durch das flei&#223;ige Messeh&#246;ren wirst du an zeitlichen und leiblichen G&#252;tern gesegnet.<br /><br />60.		Dadurch wirst du vor vielem Ungl&#252;ck bewahrt, in welches du sonst gefallen w&#228;rest.<br /><br />61.		Du wirst in deinen Anfechtungen gest&#228;rkt, von denen du sonst w&#228;rest &#252;berwunden worden.<br /><br />62.		Durch jede hl. Messe erwirbst du die Gnade, selig zu sterben.<br /><br />63.		Wegen der geh&#246;rten hl. Messen erlangst du Hilfe und Trost in deiner letzten Not von den Engeln und Heiligen.<br /><br />64.		Bei deinem Sterben tr&#246;sten dich die geh&#246;rten hl. Messen und verschaffen dir ein festes Vertrauen auf die g&#246;ttliche Barmherzigkeit.<br /><br />65.		Sie werden mit dir zum g&#246;ttlichen Gerichte gehen und bei dem strengen Richter Gnade erbitten.<br /><br />66.		Du wirst ein kurzes und gelindes Fegfeuer haben, weil du mit den vielen hl. Messen deine Strafen gr&#246;&#223;tenteils bezahlt hast.<br /><br />67.		Durch jede hl. Messe milderst du dein Fegfeuer mehr als durch ein anderes schweres Bu&#223;werk.<br /><br />68.		Eine geh&#246;rte hl. Messe in deinem Leben wird dir mehr n&#252;tzen als viele, welche nach deinem Tod f&#252;r dich gelesen werden.<br /><br />69.		Im Himmel wirst du gewiss eine hohe Stufe der Glorie bekommen und ewiglich besitzen.<br /><br />70.		Denn eine jede geh&#246;rte hl. Messe erhebt dich h&#246;her in den Himmel und vermehrt dir merklich deine Seligkeit.<br /><br />71.		F&#252;r deine Freunde kannst du nicht kr&#228;ftiger beten, als dass du die hl. Messe f&#252;r sie h&#246;rst und aufopferst.<br /><br />72.		Deinen Wohlt&#228;tern kannst du durch das Messeh&#246;ren die von ihnen empfangenen Wohltaten aufs reichlichste vergelten.<br /><br />73.		Den Elenden, Kranken und Sterbenden kannst du durch das Messeh&#246;ren am besten Hilfe und Trost leisten.<br /><br />74.		Vielen, vielen S&#252;ndern kannst du durch Aufopferung der hl. Messe die Bekehrung erwerben.<br /><br />75.		Durch das Messeh&#246;ren kannst du allen Christgl&#228;ubigen gro&#223;es Heil erbitten.<br /><br />76.		Durch das Messeh&#246;ren kannst du das ganze Fegfeuer abk&#252;hlen und die Armen Seelen kr&#228;ftiglich erquicken.<br /><br />77.		Wenn du f&#252;r deine Verstorbenen keine hl. Messen lesen lassen kannst, so kannst du sie durch Messeh&#246;ren erl&#246;sen.<br /><br />Den Beweis f&#252;r alle diese Gnaden wirst du beim Weiterlesen in diesem Buche finden.<br /><br />Was d&#252;nkt dich nun, and&#228;chtige Seele? Was h&#228;ltst du nun von der hl. Messe? Meinst du wohl, dass es auch nur ein einziges gutes Werk auf der Welt gibt, durch welches du so gro&#223;e Gnaden und Fr&#252;chte erwerben kannst wie durch die hl. Messe? Meinst du nicht auch, dass das wahr ist, was P. Sanchez sagt: &#8222;Wenn ein Christ sich`s nur zunutze zu machen wei&#223;, so kann er durch eine einzige Messe reicher werden als durch alle von Gott erschaffenen Dinge zusammengenommen.&#8220; O, wohl ein gro&#223;er Schatz, die heilige Messe! O, wohl gl&#252;ckselig derjenige, welcher mit geringer M&#252;he so gro&#223;e Sch&#228;tze erwerben kann! Wer will denn nun nicht gerne Messe h&#246;ren? Wer will denn die Messe mutwillig vers&#228;umen? O, liebe Seele, vers&#228;ume sie doch nicht, sondern lasse alles liegen, wie es liegt, und eile zur hl. Messe.<br /><br />Gedenke, wie du dich betr&#252;ben w&#252;rdest, wenn du an einem Tage ziebenundsiebzig Kreuzer &#8211; Taler will ich schon gar nicht mehr sagen &#8211; verlieren oder verspielen oder verscherzen solltest. Gewi&#223; w&#252;rde dich der Verlust aufs tiefste schmerzen und reuen. Wieviel mehr aber solltest du dich dann betr&#252;ben, wenn du an einem Tage ohne Not, ja aus lauter Faulheit oder Mutwillen die hl. Messe zu h&#246;ren vers&#228;umt hast! Du aber vers&#228;umst solcher Messen gar viele und betr&#252;bst dich deswegen gar nicht, als wenn dir gar kein Schaden widerfahren w&#228;re &#8211; das klarste Zeichen daf&#252;r, dass du den k&#246;stlichen Schatz der hl. Messe nicht erkennst oder nicht achtest. Wenn du aber flei&#223;ig in diesem Buche liesest so wirst du hoffentlich hinf&#252;r diesen himmlischen Schatz besser erkennen, h&#246;her achten und eifriger suchen. Das gebe Gott. Amen.<br /><br /><br /><b>Gebete bei der hl. Messe f&#252;r die verschiedenen Zeiten.</b><br /><br /><b>An Muttergottesfesten</b><br /><br />Glorw&#252;rdige Jungfrau Maria, du K&#246;nigin des Himmels und der Erde, an deinem heutigen Feste w&#252;nsche ich dir besondere Ehre und Liebe zu erweisen. Daher gr&#252;&#223;e ich dich aus dem Grund meines Herzens und bitte dich, du wollest mich in deinen Schutz nehmen und mir allezeit gewogen bleiben. Weil ich nun auf Erden nichts finde, wodurch ich deine Ehre und Freude besser vermehren k&#246;nnte, so h&#246;re ich jetzt diese hl. Messe mit m&#246;glichster Andacht und opfere dieselbe und alle Messen der ganzen Welt der allerheiligsten Dreifaltigkeit auf zu ihrer eigenen Ehre und Herrlichkeit und zur tausendf&#228;ltigen Vermehrung deiner Freude und Seligkeit. Dem&#252;tig bitte ich, du wollest das hl. Blut deines Sohnes &#252;ber meine s&#252;ndige Seele reichlich aussprengen, auf da&#223; sie dadurch gereinigt und mit himmlischer Sch&#246;nheit geziert werde. Ich bitte auch, wie ich alle heutigen Messen Gott dem Herrn zur Vermehrung deiner Ehre und Freude aufopfere, so wollest du ihm dieselbe zur Vermehrung meines Heiles aufopfern und mich aller ihrer Fr&#252;chte teilhaftig machen. Amen.]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/love_shalom/blog/erklarung-des-heiligen-me-223opfers-p-martin-von-cochem/</guid>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:32:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator>love_shalom</dc:creator>
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