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Aus dem Tod ins Leben hinübergehen – das ist der Weg, zu dem uns Christus die Tür geöffnet hat, zu dem uns die Feier des Osterfestes einlädt.
»Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein«, heißt es in einem Lied aus der urchristlichen Taufliturgie, das vom hl. Paulus im Brief an die Epheser aufgenommen wird (5,14). »Wach auf, du Schläfer, … und Christus wird dein Licht sein«, sagt heute die Kirche uns allen: Laßt uns aufwachen aus unserem müden, schwunglosen Christentum! Erheben wir uns und folgen wir Christus, dem wahren Licht, dem wahren Leben! Amen.
(Aus der Predigt von Kardinal Josef Ratzinger, 26. März 2005)
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Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, daß der Stein vom Grab weggenommen war.
Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;
sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.
Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.
Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen
und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.
Denn sie wußten noch nicht aus der Schrift, daß er von den Toten auferstehen mußte.
Joh 20,1-9




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