Siegfried-Karl
Veröffentlicht am 8. Februar 2010, von Siegfried-Karl
Das Gottesbild, das eine Gesellschaft oder ein Mensch für sich entwirft strukturiert auch den Glauben des Menschen. In den 10 Geboten werden wir bereits davor gewarnt eigne Gottesbilder zu schaffen. Als Nachfolger von Jesus Christus haben wir eine Mitteilung wie wir uns Gott vorstellen dürfen. Jesu sagt selbst; "wer mich sieht, der sieht auch den Vater".

Lassen wir uns in den folgenden Beiträgen das lutherische Gottesbild oder Gottesverständnis erklären.
Wir stellen fest, dies kann ökumenisch niemals ein Glaube mit dem Glauben der Kirche werden.









Mehr zum Thema: Luther, Gottesbild, Gotteserfahrung
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waeltwait schrieb am 13. Februar 2010
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Ich habe mir Teile der Videos angehört. Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, daß der Herr Graf Brandenstein-Zeppelin ein Mann ist, der im Gegensatz zu PB XIV Gegner jeder Ökumene ist. Ich habe mich auch auf der Webseite der EKD etwas schlau gemacht. Mein Eindruck hat sich verstärkt.

Was mir außerdem nicht an seinen Ausführungen nicht gefällt ist, daß er immer von wir und uns und vom deutschen Volk bzw. Gesellschaft spricht. Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Er kann nicht dem deutschen Volke dienen und Gott, denn "mein Reich (also Gottes Reich-also das Reich des Vaters) ist nicht von dieser Welt", sagt der Sohn des Vaters. Es kann nicht das Ziel der Kirche-also des Glaubens sein, in Deutschland wieder eine christliche Gesellschaft aufzubauen. Diese christliche Gesellschaft hat es auch nie gegeben. Hätte es die christliche Gesellschaft gegeben, hätte es kein 3.Reich-also Hitler geben können. Die Menschen legten früher einen großen Wert darauf deutsche Traditionen aufrecht zu erhalten. Mehr war das nicht. Ich bin 1940 geboren. Ich hätte das doch merken müssen, wenn ich in einer christlichen Gesellschaft aufgewachsen wäre. Damals gab es noch viel mehr antigöttliches und deshalb auch menschenverachtendes als heute. Erzähl mir keiner was von einer "guten alten Zeit" Die war so gut, daß ich bis auf den heutigen Tag seelisch ruiniert bin.
Tatsache ist, daß die Menschen heute keinen großen Wert mehr auf Traditionen legen. Und da offiziell Christentum zur Tradition gehörte, legen viele Menschen heute im Alter den christlichen Glauben ab, weil sie die Tradition ablegen. Wenn früher alles seine sichtbare Ordnung hatte, waren die Herren der Kirche höchst zufrieden. Sauber gewaschene Hände und Ohren und die Mädchen hatten rosa Schleifchen in den Haaren. Da war die Welt doch in Ordnung für viele. Christsein heißt aber etwas ganz anderes. Der christliche Glaube hat den Menschen zum Ziel, weil Gott den Menschen zum Ziel hat; niemals ein Volk. Ich kann nicht für das Wohl einer Gemeinschaft arbeiten, da die Gemeinschaft immer nur das Plural vieler Menschen-also vieler Einzelnen ist. Es kann das Ganze nie gesund sein, wenn es den Teilen des Ganzen nicht gut geht.
Diese falsche Sichtweise hat auch die ach so christliche CDU. Achtet mal darauf. Es wird immer nur von Deutschland gesprochen und nie von den Menschen die in Deutschland leben. In Deutschland gibt es sehr viele Menschen die an oder unter der Armutsgrenze leben; aber Deutschland geht´s gut. In Deutschland wird keiner vor dem Bösen geschützt, besonders die Kinder, die Jugend und de Alten nicht. Viele nehmen Drogen und saufen sich ins Koma. Viele benehmen sich mit finanzieller Hilfe der öffentlichen Hand bei der z.B. Loveparade so, daß man dieses Verhalten nicht mehr als menschlich bezeichnen kann. Aber Deutschland geht es gut. Ect Ect. Erst muß es den Menschen gut gehen, dann erst kann man davon reden, daß es dem Plural aller Singulars- also Deutschland gut geht.
So war es früher auch schon. 1956-also in der guten alten christlichen Zeit haben sich viele Menschen die Bäuche gehalten vor Lachen als ich mich als Kirchgänger outete. Sie haben mich mit so komischem Blick angeschaut, als hätte ich nicht alle Latten im Zaun.
Hoffentlich kommt eine so total verlogene Zeit nie mehr wieder.
Ich bin davon überzeugt, daß die Ökumene viel weiter wäre, wenn es nicht so viele Laien und geweihte Personen geben würde die dies gar nicht wollen und deswegen auch behindern.
waeltwait
love_shalom schrieb am 10. Februar 2010
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Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin war Protestant. Er ist dann zum katholischen Glauben übergetreten.
Was Luther betrifft und viele nicht wissen ist z.B., dass er nicht im Kloster war um zu beten... er war im Kloster, weil er sich versteckt hatte... für ihn war das Kloster furchtbar.
Außerdem hat er eine Klosterschwester dazu gebracht ihrem Gelübde untreu zu werden!
love_shalom
love_shalom schrieb am 9. Februar 2010
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Diese Vorträge habe ich alle gehört. Sie sind so gut, dass jeder sie hören sollte. Es wird soviel über Protestanten und Luther geredet, doch die wenigsten kennen ihn...
Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin hat Luther
studiert - er erzählt von Dingen, welche die meißten Menschen noch nie gehört haben!
love_shalom