
Kurz ist das Leben; der Tod ist gewiss.
Die Stunde des Todes ist ungewiss.
Nur eine Seele ist's, die du hast;
verlierst du diese, was dann? -
Verlierst du die Zeit, die du jetzt hast;
im Tod hast du sie nimmer mehr.
Gott sieht dich jetzt, er wird dich richten;
Himmel oder Hölle. - eins wird dein Los.
Alles endet und endet schnell;
die Ewigkeit allein endet nie.
Der Weg zum Himmel ist rau und schmal;
wenige wandeln auf ihm.
Der Weg zur Hölle ist eben und breit!
Viele laufen daraufhin.
Willst du mit den wenigen dich retten,
tue, was die wenigen tun,
und was du im Tod wirst getan haben wollen.
Der Tod ist gewiss; ist dieser Tod übel, so ist alles übel. Du hast nur einen Richter und von diesem kannst du zu keinem höheren gehen. Nur ein Himmel ist zu erhoffen, wirst du von diesem ausgeschlossen, so ist dir die Hölle gewiss. Du hast nun eine Ewigkeit zu erwarten, ist diese nicht glückselig, so bist du immer unglückselig. Du wirst nun ein Urteil hören; wenn nicht dieses: "Kommt her ihr Gebenedeiten!", notwendig dieses; "Geht weg ihr Verfluchten!" Du hast nur einen Gott, dienst du diesem nicht, so bist du ein Leibeigener des Satans. Du hast nur einen Erlöser, Jesus Christus: Hörst du seinen Ruf nicht, so wirst Du zugrunde gehen.
Eines ist notwendig (Luk. 10,20). Entweder ewig wohl oder ewig übel. Bemühe dich, damit es dir ewig wohl ergehe, solange du noch Zeit hast.