Mariagoretti
Veröffentlicht am 8. Februar 2010, von Mariagoretti
Bischof wirft Narren aus der Kirche
Guggenmusiken sollen im Bistum Chur künftig nicht mehr an Gottesdiensten mitwirken. Bischof Vitus Huonder möchte «Narrenmessen» aus seinem Bistum verbannen.

Rund 700 Fasnächtler und normale Besucher nahmen am 22. Februar 2009 an der ersten Narrenmesse in der Pfarrkirche von Schwyz teil.

Bischof Vitus Huonder findet Messen seien nicht für Narren da. Hier nach seiner Weihe im Kloster Einsiedeln am 8. September 2007.

Dorfpfarrer Reto Müller findet Huonders Reaktion übertrieben. Hier an der ersten Narrenmesse 2009. Die Idee stammt von Müller und den Schwyzer Fasnachtsfiguren Blätz und Hudi. Viele Gläubige könnten sich mit der sogenannten Narrenmesse nicht anfreunden, sagte Christoph Casetti, Sprecher des Bistums Chur, zu einem Bericht des «SonntagsBlicks» und der «Zentralschweiz am Sonntag». Der Gottesdienst solle aber die Einheit der Kirche zum Ausdruck bringen und nicht polarisieren.

In einem konkreten Fall hat Bischof Huonder den Pfarrer der St. Martinskirche in Schwyz gebeten, die geplante Narrenmesse am kommendem Sonntag fallen zu lassen, wie Casetti weiter sagte. Bei solchen Messen in der Fasnachtszeit werden unter anderem Guggenmusiken in die Kirche eingeladen, um im Gottesdienst mitzuwirken.

Vermuteter Angriff von Pro Ecclesia

Der Schwyzer Pfarrer Reto Müller widerspricht: «Mir ist Huonders Bitte als Befehl mitgeteilt worden.» Die Weisung laute, dass im Gottesdienst keine Fasnachtsgewänder und keine Guggenmusiken mehr zugelassen seien, sagte Müller gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Müller vermutet einen gezielten Angriff der papsttreuen und konservativen Organistion «Pro Ecclesia». «Die haben mich schon lange im Visier», sagte Müller. In Schwyz selber habe sich niemand negativ über die Narrenmesse geäussert, die dieses Jahr zum zweiten Mal hätte stattfinden sollen.

«Ich bin enttäuscht von Bischof Huonder und empfinde seine Reaktion als übertrieben», sagte Müller weiter. In welcher Form er die geplante Narrenmesse durchführen will, weiss Müller noch nicht. Innerhalb von einer Woche könne noch vieles passieren.

Das Bistum Chur seinerseits will die Narrenmesse, wie sie in vielen katholischen Kirchgemeinden gefeiert wird, zum «allgemeinen Thema in den verschiedenen Gremien» machen. Es könne nicht alles, was zur Fasnacht gehöre, in der Kirche Platz haben, sagte Bischofssprecher Christoph Casetti.

Der Sprecher der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), Walter Müller, sagte auf Anfrage, dass unter den Schweizer Bischöfen die Narrenmesse bis anhin noch keinen Anlass zur Diskussion gegeben habe."

Soweit der Artikel, endlich ein Bischof, der eine Entscheidung trifft und diese Auswüchse in der hl. Messe verbietet. Super Bischof Huonder!jawohl
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Spirit schrieb am 9. Februar 2010
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Hallo,ihr meine liebsten Freunde!Jetzt habe ich extra meine Ausführungen gelöscht,weil ich dachte,ich bin zu kontrovers in dem ,was ich schreibe,lächel,aber,ich denke jetzt,dass ihr genau wisst,dass ich denke ,wie ihr,und auf eurer Linie bin.Ich wollte keine Aufregung verursachen,aber,verschiedene Gedanken äußern heißt nicht,dass man anders denkt,nur,von einer anderen Seite schaut.
Also,ich sage nochmal,ich glaube,dass der Herr Bischof schon seine Gründe gehabt hat,die Narren rauszuwerfen,sie haben eine Grenze überschritten,oder?Aber,das Problem kann man von einer anderen Seite sehen .JESUS hat mit den Sündern gegessen,ER hat nicht nur Sünder aus den heiligen Hallen vertrieben,und mit dem Strick rausgejagt,na,was sagt ihr jetzt?ER ist nicht nur gestorben auf Golgotha,ER hat auch mit Sündern zusammen gegessen,ER wollte auch zusammenkommen mit nicht Reinen.Hauptsache,sie wollten mit IHM zusammen sein.Das ist das Kriterium,oder?Man darf nicht von IHM ablenken,sondern,den Blick auf IHN richten.Und,nur das meinte ich,man sollte Richtlinien schaffen,das man beides vereinen kann,oder,Tradition,und Alltag,und,Liturgie.
Spirit
Mariagoretti schrieb am 9. Februar 2010
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Nein, ich kann das nicht teilen, was Du schreibst, liebe Rita. Es kann doch nicht so schwer sein, sonntags morgens in normaler Kleidung in der hl. Messe zu erscheinen und sich dann umzuziehen für die Fastnacht. Morgens um 10 Uhr sind ja wohl kaum auch Fastnachtsveranstaltungen, also kein Argument.Du gehst ja auch nicht im Badeanzug oder im Nachthemd in die hl. Messe. Mit Perfektionismus hat das nichts zu tun, es ist eine Sache der Ehrfurcht. Und auch eine Sache der Achtung denen gegenüber, die eine andere Auffassung haben.
Sicher, es gibt noch andere Auswüchse von einzelnen Pfarrern, die hoffentlich auch noch einmal ein Bischof anprangern wird.
Ich kann der Schweiz nur zu diesem Bischof gratulieren!
Mariagoretti
Spirit schrieb am 9. Februar 2010
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Trotzdem respektiere ich den Gehorsam dem Herrn Bischof gegenüber!
Spirit
Bernice schrieb am 9. Februar 2010
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Ja, wir haben einen guten Bischof!

Erinnert euch an Jesus, der mit Geissel gekommen ist um die Händler aus dem Tempel zu jagen... Heute geht man da schon sanfter vor. blink

Das Haus des Vaters sollte nicht für weltliche Zwecke missbraucht werden!
Bernice
love_shalom schrieb am 9. Februar 2010
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Die Ehrfurcht vor dem Heiligen Gott verschwindet immer mehr - alles Unnütze hält immer mehr Einzug...
Was der Mensch will und was ihm gefällt wird hochgeachtet - nach Gottes Willen wird nicht gefragt.
Bei der Heiligen Messe sind wir auf dem Kalvarienberg versammelt und knien reuevoll vor unserem Erlöser, da haben Faschingsnarren nichts zu suchen traurig
Jesus hat gesagt: "Tut dies zu meinem Gedächtnis"
love_shalom
Mariagoretti schrieb am 9. Februar 2010
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Die hl. Messe ist die Feier des Kreuzesopfers Jesu Christi, und da haben Narrenmessen mit Klatschmarscheinzug nicht zu suchen.
Ich hab nichts dagegen, wenn Pfarrer ihre Predigt am Fastnachtssonntag im Reim halten.
Es ist auch keine Tradition in Köln, sie haben das in jüngster Zeit von Kardinal Meisner verlangt, und da er sowieso Probleme mit den Kölnern hat, hat er nachgegeben. Nicht richtig!Ich bin gebürtiger Kölner!
Was Waeltwait geschrieben hat, ist ein anderes Thema. Es geht hier um die Würde der hl. Messe und darum, dass Ihr vor Gott steht! Etwas mehr Ehrfurcht würde ich mir schon wünschen.
Die Kostümierung sind Masken, hinter denen man sich versteckt, vor Gott kann man aber keine Maske aufziehen!
Mariagoretti
waeltwait schrieb am 8. Februar 2010
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Recht hast du liebe Rita, denn es sind ja Menschen wie jeder andere auch. Das ist ja keine neue Züchtung von Mensch, sondern Menschen, die sonst viellleicht auch jeden Sonntag zur Messe kommen. Es ist ja eine ganz normale hl. Messe, nur daß da die Menschen mit Karnevals/Faschingskleidung hingehen. Bei uns gehen auch bei der Fronleichnamsprozession die Leute von der KAB und von den Schützen in ihren Trachten mit. Und mehr. Sie bekränzen den Altar. Stehen stolz mit ihren Fahnen und Bannern um den Altar rum. Ich persönlich finde es viel schlimmer, wenn die Kirche als Orchesterraum mißbraucht wird, oder wenn man gar während der Messe Beifall klatscht.
Aber wenn ich nur in unüblicher Kleidung zwar aber in aller Würde und Respekt an der hl. Messe teilnehme; dann ist das doch in Ordnung. Viel schlimmer empfunde ich es, daß Menschen gerade die hl Kommunion empfangen haben und kaum sind sie aus der Kirche reden sie schlecht über einander her.

Alles was geheuchelt ist, ist schlimm, alles was ehrlich ist, ist auch ehrenhaft.
waeltwait
love_shalom schrieb am 8. Februar 2010
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Wenn 700 Fasnächtler in einer "Narrenmesse" sind - wo sind die das übrige Jahr? Sie kommen sicher nicht wegen dem Kreuzesopfer Jesus Christus!
Also stehen sie sehr wohl im Mittelpunkt!

Es ist gut, wenn Bischof Vitus Huonder da Ordnung schaffen möchte!
love_shalom
MFF schrieb am 8. Februar 2010
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Ich glaube in Köln ist sowas Tradition. Um das zu beurteilen müsste man sich intensiv damit beschäftigen.
MFF
MFF
Spirit schrieb am 8. Februar 2010
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Und,nicht die Narren dürfen im Mittelpunkt stehen,sonder GOTT allein.
Spirit
ursula schrieb am 8. Februar 2010
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Ja das ist ein Bischof wo Ordnung schafft mit Missbräuchen, alle andern sollten mitziehen und ihn jetzt nicht alleine lassen.
ursula